Bullet Journal

Ein Bullet Journal ist eigentlich fast ein Anachronismus. In einer Zeit, in der wir sogar beim Spazierengehen kaum dem Blick von unserem Mobiltelefon lassen können und ständig checken, ob neue Nachrichten eingegangen sind oder sogar erst unser Essen fotografieren, ehe wir den Restaurantbesuch wirklich genießen können, ist ein analoges System für Termine und Notizen, ein Bullet Journal oder Notizbuch, schon etwas Außergewöhnliches. Für mich ist ein solches Bulletjournal so etwas wie ein Archiv, ein Notizbuch, Todoliste und sogar ein Terminplaner in einem. Es gibt aber auch Menschen, die ihr Bullet Journal wirklich nur als Notizbuch verwenden und Termine weiterhin mit dem Handy verwalten (besonders wichtige Termine habe ich auch im Handy gespeichert). Das schöne an dem Bullet Journal ist, man beginnt meist mit einem leeren Buch (weiße Seiten, farbige Seiten, Karos, Linien oder Dotted, das bleibt jedem selbst überlassen) und gestaltet dieses so wie man das selber haben möchte. Und wenn man sich auf den letzten Seiten notiert, was gar nicht ging oder was einem besonders gut gefallen hat, kann man beim nächsten Bullet Journal alles ganz anders machen oder ähnlich.

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Bullet Journal ist greifbar, erlebbar

Punkte auf einer To-Do-Liste abhaken – beim Bullet Journal ein schöner Moment.

Ich habe schon mit digitalen Todolisten gearbeitet, die allerdings alle einen entscheidenden Nachteil hatten: Dieses befriedigende Gefühl etwas abgearbeitet zu haben, durchstreichen zu können, stellt sich da nicht so recht ein. Allein dieser Moment, den Haken zu setzen oder mehr oder weniger ordentlich die Aufgabe mit Strichen, Kringeln oder Gekritzel unkenntlich zu machen, motiviert für die weiteren Aufgaben. Und das schöne Gefühl, wenn am Abend alles erledigt ist. Das schafft eine digitale To-Do-Liste bei mi rnicht, das macht nur so richtig spaß, wenn es analog geschieht.

Sammlung von wichtigen Dingen im Bullet Journal

Gleichzeitig hilft das Bullet Journal auch dabei alles Wichtige an einem Punkt zu sammeln. Selbst wenn man auch noch mit Klebezetteln arbeitet, diese kleben eben nicht irgendwo, sondern eben im selbst gestalteten Notizbuch. Hier findet sich eben alles, was drin sein muss, was man benötigt, bei mir sogar wichtige Telefonnummern oder auch Adressen.

Codiertes Agenda System

Aber was ist das Bullet Journal nun eigentlich? Das Bullet Journal, das übrigens von einem US-amerikanischen Designer namens Ryder Carroll entwickelt wurde, ist ein codiertes Agenda System, das uns helfen soll Ordnung und Struktur in den eigenen Alltag zu bringen und uns dabei helfen soll, unsere Aufgaben zu erledigen (Todos abzuarbeiten). Da die Codierung von uns an unsere Bedürfnisse angepasst wird, ist es besonders effektiv. Wer gerne mit Farbcodes arbeitet kann das zum Beispiel ebenso tun, wie einfach nur auf kleine Icons oder Kästchen zu setzen.

Bullet Journal versus vorgefertigte Kalender

Ich habe für meine viele Arbeit schon mit allem möglichen gearbeitet, auch digital. Kalender mit zwei Seiten für eine Woche waren ebenso dabei wie Kalender mit eine Seite pro Tag. Aber manchmal hatte ich nur ganz wenig zu tun und es blieb ganz viel frei und manchmal hat mir kaum der Platz gereicht und ich konnte nichts mehr lesen, weil ich ganz klein schreiben musste. Oder der Tag hat sich so entwickelt, dass ich zu Beginn dachte heute genug Platz im Kalender zu haben und dann wurde es unübersichtlich. Im Bullet Journal ist das eigentlich egal. Selbst wenn man auch mit Kalenderseiten arbeitet, da das Herzstück eines guten Bullet Journals die Indexseite vorne ist, muss diese Monatsübersicht (oder Wochenübersicht) nicht unbedingt da sein, wo auch die Notizen für diese Woche oder den Monat beginnen. Und so hat man immer so viel Platz, wie man wirklich braucht.

Bullet Journal eigenen Kalender gestalten.

Kurzanleitung Bullet Journal

Eine richtige Step to Step Anleitung für das Anlegen eines Bullet Journals gibt es eigentlich nicht, denn wie man dieses Leerbuch gestaltet, das bleibt einen selbst überlassen und da gibt es kein richtig oder falsch. Es gibt zahlreiche Anleitungen, die einen Tipps geben und wer sich mit dem Thema tiefer beschäftigen möchte, sollte eine solche Anleitung auch einmal durchgehen. Allerdings nicht um Fehler zu vermeiden (die gibt es beim Führen eines Bullet Journals eigentlich nicht), sondern um sich Anregungen zu holen, um vielleicht noch effektiver zu werden.

Für mich sehr wichtig ist der Index auf den ersten Seiten und damit benötige ich auf jeder Seite natürlich auch Seitenzahlen. Mit dem Index finde ich im Zweifelsfall alles wieder, notierte Passwörter ebenso wie Telefonnummern, wichtige Gedanken oder strategische Notizen. Auf einen Jahreskalender verzichte ich, den habe ich für den Überblick an der Wand hängen. Anderen ist dieser sehr wichtig. Manchmal, aber nur wenn ich vorab weiß, dass im Monat viele verschiedene Dinge anstehen und ich Termine einhalten muss, notiere ich mir eine einfache Monatsübersicht. Auf eine Wochenübersicht kann ich verzichten.

Es gibt auch Menschen, die ihr Bullet Journal noch aufwändiger gestalten. So kann man aus Klarsichtklebefolie im vorderen Bereich ein oder zwei Seiten als Dashboard einrichten, auf dem man etwas aufkleben kann, was man garantiert wieder abbekommt. Hinten und vorne lassen sich ebenso Taschen installieren und natürlich kann man mit Farben arbeiten, Aufklebern und auch interessante Zeitungsabschnitte einkleben.

Schreib ich eine Todoliste, dann komme ich mit kleinen Kästchen aus. Habe ich eine Aufgabe erledigt, dann kann ich hier ein Kreuz setzen. Mit einem Pfeil notiere ich mir Aufgaben, die ich verschieben muss. Mit einem fetten Fragezeichen und einem Namenskürzel Dinge, die ich delegiert habe und auf die ich warte. Liegt der Termin länger weg, also nicht am nächsten oder übernächsten Tag, notiere ich mir solche Dinge auch in meiner Liste Warten auf.

Keine Angst vor großem Namen Bullet Journal oder Notizbuch

Auch ich bin auf ein Bullet Journal umgestiegen. Ich habe zwar noch jede Menge Wandkalender und natürlich einen Familienplaner für den Überblick, aber für den Schreibtisch, für die ganze Arbeit und auch für Notizen zwischendurch führe ich inzwischen ein Bullet Journal. Wobei das bei mir einfach ein leeres Notizbuch ist mit Punkten statt Karos oder Linien und in das ich einfach alles reinschreibe. Datum für den Tag, dann beginne ich mit meinen Todos für diesen (meist bereite ich diese am Abend zuvor noch vor) und was ich erledigt habe, wird durchgestrichen oder bekommt einen Haken. Ich habe mir natürlich auch eine Bullet Journal Anleitung besorgt und darin einige hilfreiche Tipps gerade für die Gestaltung von selbstgemachten Monatsübersichten gefunden, im großen und ganzen komme ich mit meinem eigenen System aber gut zurecht. Wenn ich zum Beispiel sehr viele kleine Dinge tun muss, die jeweils kaum länger als 2 Minuten dauern, ich mir die aber dennoch notieren sollte, dann arbeite ich auch mit größeren Klebezetteln. Wobei sich in meinem Bullet Journal auf den ersten Seiten immer mehrere solcher Notizzetteln befinden, die auf ihren Einsatz warten. Kleine Zettel, um auch mal eine Seite zu markieren, größere Zettel eben für Todolisten und ein Zettel für Spezialeinkäufe. Zum Beispiel für Kleinigkeiten aus dem Baumarkt.

Mein einziges Problem ist ein wenig meine Klaue, aber da in meinem Bullet Journal außer mir ja niemand lesen muss, darf ich mir einbilden, eine Geheimschrift gegen neugierige Blicke zu verwenden. Es ist eben mein BuJo.

Journaling – Tagebuch – Notizbuch

Was ich am Bullet Journal sehr gerne mag, es ist wirklich fast eine Art Tagebuch. Wobei der Ausgriff angeblich verpönt ist und man heute Journaling schreibt statt Tagebuch schreiben. Das ist zwar nicht ganz das gleiche, aber eigentlich trifft Journaling das, was man mit einem Bullet Journal macht auch etwas besser. Vielleicht nur, weil man beim Tagebuch schreiben an längst vergangene Tage denkt.

Ich kann beim Durchblättern älterer Journale durchaus einiges erkennen. Diese Art Termine zu verwalten, Notizen zu schreiben und die Arbeit zu organisieren erleichtert zwar nicht unbedingt mein Leben, es hilft mir aber ungemein, das Chaos auf Normalmaß zu reduzieren.

Mein Zubehör für mein Bullet Journal

Eigentlich nur das Notizbuch, gute Stifte (in verschiedenen Farben), Klebezettel in verschiedenen Größen und ein Lineal. Ich besorge mir jetzt aber auch Schablonen für das Bullet Journal, ich weiß aber noch nicht, ob ich eine solche optische Veränderung dann wirklich gutheißen werde. Aber wenn nicht, dann kann ich es schon ein paar Seiten weiter eben wieder lassen. Ich arbeite inzwischen gerne mit Farben, aber auch nur sparsam. Unterwegs schreibe ich manchmal nur auf große Klebezettel, denn auch wenn das Bullet Journal sicherlich kein Ausstellungsstück sein muss, sondern ein lebendiges Notizbuch ist, ein Tagesplaner, mit dem gearbeitet wird, muss ich auch nicht jede Krakelei drinnen haben. Welches Zubehör man also für sein Bullet Journal benötigt, hängt stark von einem selbst ab. Zum Beispiel erden einem auch immer wieder Washi Tapes empfohlen, dabei handelt es sich um eine Art Abdeckband oder Klebeband in Mustern und Farben. Das tolle an den Washi Tape Dekoband ist, dass es sich leicht (sollte es zumindest) wieder vom Papier ablösen lässt. Aber ich nutzte dafür eben Klebezettel, wenn diese auch nicht ganz so dekorativ sind, wie das Tape. Demnächst werde ich nun auch mal Schablonen ausprobieren, aber ob das wirklich etwas für mich ist? Ich suche Schablonen mit Buchstaben, denn ich möchte mal sehen, ob mir mein Bullet Journal noch besser gefällt, wenn ich zumindest die Monatsanfänge noch ordentlicher gestalte.

Für die sogenannten Habit-Listen, die man eben auch in rund gestalten kann, werde ich mir noch einen Zirkel zulegen.

Für ein Startpaket benötigt man eigentlich wirklich nur ein schönes Buch und mindestens einen Stift. Keine Sorge, die Stifte vermehren sich von selbst und ziehen noch Lineal und das eine oder andere Zubehör nach sich.

Format Bullet Journal

Ich benutze am liebsten Notizbücher mit festem Einband (Hardcover) und im Format DIN A5. Alles andere ist mir entweder zu groß oder zu klein. Etwas größer wäre manchmal sicherlich ganz gut, vor allem, wenn ich viele Notizen und Zeichnungen oder auch mal ein Ablaufdiagramm anfertige, aber ich brauche ja auch Platz auf dem Schreibtisch und oft genug muss das Bullet Journal eben auch mit in die Handtasche. Beim Einband variiere ich gerne die Farben. Mal ein richtig kräftiges Rot, mal eher Wasserfarben wie Türkis, Smaragd oder ein schönes blau. Je nach Stimmung. Zum Glück ist es jedem selbst überlassen: Softcover oder Hardcover? DINA 4, 5 oder 6 oder Sonderformat? Dickes Papier, da viel gemalt wird? Oder lieber dünneres Papier, damit das Bullet Journal auch lange vorhält?

Wann mit dem Bullet Journal starten?

Die meisten gekauften Kalender beginnen entweder mit dem neuen Jahr am 1. Januar oder wenn es Schülerkalender sind im Sommer. Mit dem Bullet Journal kann man immer starten. Beim Bujo ist man an solche Vorgaben nicht gebunden und manchmal benötigt man auch sicherlich mehr als nur ein solches Buch im Jahr. Man kann ja schlecht das Jahr für beendet erklären, nur weil das Journal zu Ende ist. Wobei ich durchaus am 1. Januar ein neues BuJo beginne, wenn im Alten eh nur noch eine Handvoll Seiten vorhanden wären.

BuJo Kurzfristig gestalten vs. Lang im Voraus planen

Es gibt Menschen, die schlagen ihr neues Bullet Journal auf und beginnen direkt mit der Gestaltung für das ganze Jahr. Hier der Jahreskalender, dazu noch das Inhaltsverzeichnis. Monatsübersichten, Wochenübersichten und dann eben noch Spezialseiten wie Geschenkideen, Verliehen oder dringend kaufen. Wer schon länger mit einem Bujo arbeitet, weiß auch meist genau wieviel Platz er braucht. Ich, die schon lange mit einem Notizbuch arbeite, weiß, bei mir ist jeder Tag, jede Woche, jeder Monat anders, ich brauch gar nicht im Voraus zu gestalten. Natürlich gibt es Termine in einigen Wochen und Monaten, die man auch notieren möchte. In solchen Fällen wäre es natürlich schon schön eine Jahresübersicht zu haben, in der für so etwas auch Platz ist. Dieser Teil nennt sich beim Bullet Journal übrigens Future Log. Es ist das Modul, das eben genau für solche Planungen und Termine gedacht ist. Im Future Log hat man genau den Platz, um einige Monate im Voraus zu planen, hier kann alles eingetragen werden, man hat den Raum für Planungen.

Nur dafür habe ich eine Doppelseite, zu Beginn des Kalenders mit sieben Monaten auf einen Blick plus ein Sammelplatz. Beginnt mein Bullet Journal im April, beginnt dieser Kalender im Mai. In die letzte Spalte kommen die Termine, die ich dann umtragen muss, wenn es so weit ist.

Natürlich kann man auch das Bullet Journal mit acht Monatsübersicht auf jeweils zwei Seiten starten und diese dann als Art Index nutzen. Aber damit man sich doch schnell die Möglichkeit individuell den Monat so zu gestalten, wie dieser es auch verdient hat oder braucht. Es gibt nun mal Elemente, die man immer braucht und andere, die nur bei Bedarf dazu kommen. Habe ich drei Monate Semesterferien, dann plane ich die eben anders, als wenn ich drei Wochen Praktikum mache und das spiegelt sich sicher auch in einer Monatsübersicht im Bullet Journal wieder.

Aber wie man das handhabt, bleibt bei einem BulletJournal eben wieder einem selbst überlassen.

Fazit Bullet Journal oder Standardkalender?

Wer einen richtigen Kalender für Handtasche, Aktentasche oder für den Schreibtisch benötigt, um auch einmal eine Notiz zu hinterlassen, einen Termin zu planen oder einfach nur die Gedanken festzuhalten, kann entweder auf ein fertiges Kalendersystem zurückgreifen und hier gibt es ja wirklich einiges an Auswahl, auch bei funktionalen Kalendern, oder einmal einen Kalender selber gestalten, was mit dem sogenannten Bullet Journal nun mal richtig gut geht.

Eine abschließende Frage bleibt: Kann man nur als kreativer Mensch ein Bullet Journal führen?

Nein, man muss nicht besonders gut malen oder zeichnen können, schließlich gibt es inzwischen auch jede Menge Bullet Journal Schablonen, mit denen man längst nicht nur Buchstaben und Zahlen schön zeichnen kann, sondern auch Formen und Verzierungen. Aber wer sein Bullet Journal vor allem funktional sieht, benötigt selbst diese nicht, denn dann kommt man durchaus auch mit wenigen Strichen aus. Und man muss ja keinen Wettbewerb gewinnen.

 

Tipps für das eigene Bullet Journal

Hier noch einige Tipps für das eigene BuJo. Auch hier gilt: Nicht jeder Tipp muss für einen selbst klappen, ein BulletJournal ist etwas persönliches, man geht bei dieser Art des Journaling oder Termine verwalten und Notizen schreiben so oder so eigene Wege.

  1. Fang langsam an. Nicht das erste Buch von Seite 1 bis 365 durchplanen. Zeit lassen. Lücken lassen. Raum lassen für Experimente.
  2. Kein Zwang. Es macht nichts, wenn mal ein paar Tage ohne Einträge bleiben.
  3. Fehler passieren. Falsches Datum notiert? Falsche Zuordnung, der Monat beginnt doch mit Montag und nicht mit Freitag? Sowas kann passieren, macht das eigene Bullet Journal aber nur noch individueller. Vielleicht ist das genau die Gelegenheit mit ersten Verzierungen zu beginnen, um den Fehler zu kaschieren? Es ist auf jeden Fall kein Grund, das Bullet Journal auszumustern. Oder man nimmt dann ein Washi Tape. Das sind Klebebänder in allen möglichen Farben und mit vielen Mustern, die sich auch wieder ablösen lassen. So kann man Wichtiges betonen, für Verzierungen sorgen oder eben mal einen kleinen Fehler verschwinden lassen.
  4. Ein Buch, ein Stift – das ist das ganze Startpaket. Damit kann man beginnen. Gut wäre noch ein Lineal, insbesondere, wenn man auch Monatsübersichten einbauen möchte.
  5. Dein Bullet Journal lebt vom Einsatz verschiedener Schriften. Selbst mit einem normalen Bleistift kannst du schon ganz unterschiedliche Schriftstile erstellen. Die Kunst schöne Schriftzüge zu erstellen nennt sich auch Handlettering und ist eng mit dem Bullet Journaling verwandt. Mit 2-3 verschiedenen Schrift-Typen entsteht bereits ein großartiger Gesamteindruck.

Tipps rund um die BuJo Technik

  1. Nicht jeder Stift passt zu jedem Papier. Ehe man also einen neuen Stift auf einer wichtigen Seite ausprobiert, besser eine nicht so wichtige Seite hinten im Buch zur Testseite erklären. Das gilt auch beim Einsatz von bewährten Stiften in einem neuen Journal, das vielleicht anderes Papier hat.
  2. Inhaltsverzeichnis, Index, Legende können helfen den Überblick zu behalten. Gerade ein Inhaltsverzeichnis auch Index genannt hilft wichtige Stellen mit Hilfe von Seitenzahlen wiederzufinden. Wer gerne mit Farben arbeitet, um zum Beispiel berufliches und privates zu trennen oder Telefonate von Einkäufen, der kann sich auch eine Legende mit Farbcodes und Keys anlegen.
  3. Kreatives am besten mit Bleistift vorzeichnen. Gerade wenn man kompliziertere Sachen zeichnen möchte, zum Beispiel einen Monatskreis oder ein Habit um Fortschritte zu dokumentieren, und dabei auch noch ohne Zirkel arbeitet, sollte man vielleicht mit einem Bleistift vorzeichnen. Auch wenn Fehler passieren dürfen, gerade bei größeren Kunstwerken kann es uns doch sonst schnell nerven, wenn etwas komplett falsch im Buch ist.

Weiterentwicklung

Gerade wer eher eine Klaue hat, aber wer dann doch nicht auf Schablonen zurückgreifen möchte, sollte sich mal mit der Kunst des Lettering beschäftigen. Diese ist wunderbar geeignet um Überschriften aufzuwerten. Das erspart auch bei einem mobilen BuJo das mitführen von eben diesen Schablonen. Und Lettering ist zwar eine Kunst, sie lässt sich aber einfach selbst erlernen.